Der Pinaleno-Apache Eskiminzin heiratete bei den Aravaipa, einem Apachen-Stamm, der zwischen dem San Pedro River und den Galiuro Mountains am Aravaipa Creek beheimatet war, ein und wurde schließlich ihr Oberhäuptling. Er war ein untersetzter, leicht krummbeiniger Mann, mit einem sympathischen breiten Gesicht. Eskiminzin war zwar ruhig und umgänglich, doch hatte er ein leicht aufbrausendes Temperament. Im Februar des Jahres 1871 suchte er deshalb mit seinen Stammesangehörigen das Camp Grant bei Tucson, Arizona auf, um Frieden mit den Weißen zu schließen. Der dortige Kommandant Lieutenant Whitman hatte aber nicht die Befugnis einen solchen Vertrag zu schließen, da sein Außenposten am Zusammenfluss des Aravaipa Creek und des San Pedro River zu klein war. Er erteilte den Aravaipa aber die Erlaubnis als Kriegsgefangene ohne Waffen nahe dem Camp zu bleiben.